Projektleiterin Ursula Rettinger im Homeoffice, vor ihrem Computer und mit HandyProjektleiterin Ursula Rettinger koordiniert und berät aus dem Homeoffice

26. April 2020

Wie laufen unsere Mentorings in Corona-Zeiten?

Unser Mentorenprojekt Neukölln und unser Schüler-Mentoring-Projekt haben sich erstaunlich schnell auf die neue Situation mit den Kontaktbeschränkungen eingestellt. Dabei stehen sie vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen.

Mentorenprojekt Neukölln

Unsere Mentor*innen kümmern sich, dass es läuft: per Telefon, WhatsApp und Email sind sie für ihre Mentees da. Sie helfen ihnen, sich in der neuen Schulsituation zurechtzufinden, sprechen Mut zu und klären zu Fragen rund um Corona auf. Einige haben gemeinsames Fahrradfahren als neue Form des Treffens für sich entdeckt.

Gerade jetzt profitieren die Jugendlichen mehr denn je von ihren Mentorings. Viele Mentor*innen spüren deutlich, wie sehr die Situation ihre Mentees und deren Familien verunsichert: Dürfen wir überhaupt noch rausgehen? Wie wird es weitergehen? Als außerfamiliäre Bezugspersonen geben sie ihren Mentees wichtigen Halt und Orientierung.

Wir freuen uns sehr, dass die Umstellung bei den allermeisten Mentoringpaaren so gut klappt und sind gespannt, welche neuen Impulse wir für unsere Projekt aus dieser Zeit mitnehmen können. Natürlich stehen wir unseren Mentor*innen auch jetzt beratend aus dem Homeoffice zur Seite und das nächste Mentorentreffen ist schon (auf Zoom) geplant.
Eine der größten Herausforderungen für uns ist das Matching neuer Mentoringpaare unter den Bedingungen der Kontaktbeschränkungen. Dafür sind wir um so glücklicher, dass auch unser letztes – einen Tag vor den Schulschließungen – vermitteltes Mentoringpaar regen Kontakt aufgenommen hat.


Schüler-Mentoring-Projekt

Die ersten virtuellen Gruppentreffen sind in unserem Schüler-Mentoring-Projekt  bereits angelaufen. Die Eltern der Kinder sind begeistert, dass das Projekt in dieser Form weitergehen kann. Nun geht es darum, dass unsere Schüler-Mentor*innen Angebote für ihre Mentees in den gemeinsamen digitalen Treffen entwickeln und ausprobieren. Unterstützt werden sie dabei von Projektleiterin Ursula Rettinger.


Auch in dieser herausfordernden Situation freuen wir uns sehr über jede Unterstützung für unsere Projekte. Mit jeder Spende helft ihr uns, die Projekte zu sichern und weiterzuentwickeln.

Wenn ihr über Betterplace spendet, legt Betterplace für jede Spende bis 200 Euro 10 Prozent drauf. Die Soli-Aktion endet früher, falls der Spendentopf von 150.000 Euro schon vor Monatsende aufgebraucht ist.

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