AllerWeltsSuppenFest

(co) Komed e.V.
Bei strahlendem Sonnenschein organisierte der Komed e.V. am 12. September das 15. Suppenfest auf dem Hof der Richard- Grundschule in Berlin- Neukölln. In Kooperation mit der Schulleitung und dem Förderverein der Richard- Grundschule fand parallel ein Flohmarkt sowie ein Kuchenverkauf des Fördervereins statt. Das schon immer sehr gut besuchte Suppenfest bekam dadurch noch größere Resonanz und Beliebtheit bei der Nachbarschaft.
Die gute Organisation sowie die engagierten Auf- und Abbauhelfer*innen und Teilnehmer*innen des Suppenfestes machten den Nachmittag zu einer überaus gelungenen Veranstaltung. Es beteiligten sich 15 Organisationen und Vereine mit kreativen und schmackhaften Suppen an dem Fest. Nachzulesen und zu -kochen im kostenlos verteilten Kochbüchlein.
Die Besucher*innen hatten die Möglichkeit, ihre Stimme für die aus ihrer Sicht besten Suppe abzugeben. Nach Auszählung aller Stimmzettel konnten die ersten Drei mit der bronzenen, silbernen und goldenen Suppenkelle nebst Schürzen ausgezeichnet werden.
Der Nachmittag wurde von Karin Zwick von Silent Rixorf mit viel Humor moderiert und von der stimmungsvollen Musik der „Noisy Neighbours“ sehr gelungen untermalt. Der Kinder- Mal- und Bastelstand wurde wie immer stark frequentiert.
Ein Grünes Klassenzimmer für die Bruno-Taut-Grundschule
Foto: Freunde der Bruno-Taut-Grundschule e.V.
Der Verein der Freunde der Bruno-Taut-Grundschule berichtet: Mit dem Grünen Klassenzimmer konnten wir einen Ort schaffen an dem Schüler, Lehrer*innen, Erzieher*innen und Besucher unserer Schule zusammenkommen können.
An diesem Platz können die Schüler in einer grünen Umgebung lernen, sich Austauschen während der Pausen, gemeinsam Basteln am Nachmittag oder zusammen spielen. Auch Lehrer und Erzieher haben damit einen weiteren Ort, um Angebote mit den Schüler*innen zu gestalten. Bei Schulfesten können auch Eltern und Besucher hier einen schattigen Ort zum Verweilen finden.
T-Shirts für Sponsorenlauf – Gemeinsam starten, gemeinsam strahlen
(co) Serap Grummt
Das Projekt „Gemeinsam starten – gemeinsam strahlen“ im Mai 2026 wurde für die Klasse 3e, die „Edwins“, entwickelt, um den bevorstehenden Übergang in die Jahrgangsstufe 4 positiv zu begleiten. Mit dem neuen Schuljahr verändern sich für die Kinder Klassenzusammensetzung und Schulalltag. Ziel der Abschlussveranstaltung, zu der auch eine gemeinsame Übernachtung gehörte, war es daher, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, die gemeinsame Zeit bewusst zu würdigen und den Schülerinnen und Schülern eine bleibende Erinnerung an diesen besonderen Abschnitt ihrer Grundschulzeit zu schenken.
Die Übergabe der T-Shirts war von großer Freude und Begeisterung begleitet. Mit sichtlichem Stolz nahmen die Schülerinnen und Schüler ihr Geschenk entgegen.
Beim Sponsorenlauf absolvierten die Kinder großem Engagement zusammen mit den übrigen Schüler*innen der Schule zahlreiche Runden und konnten dabei viele persönliche Erfolgserlebnisse sammeln. Zahlreiche Familienangehörige und Gäste begleiteten die Veranstaltung, feuerten die Kinder an und trugen mit ihren Spenden wesentlich zum Gelingen des Tages bei.
„Küchen Kabine“ – Begegnung und kreativer Austausch

Foto: William Winter
Im Rahmen des Kunstfestivals 48h Neukölln vom 3. bis 5. Juli verwandelte die Künstler*innengruppe „Küchen Kabine“ gemeinsam mit dem Verein Zuhause e. V. die Weiße Siedlung in einen Ort der Begegnung und des kreativen Austauschs.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Auseinandersetzung mit Ressourcen, Wertschätzung und Wiederverwendung. Ausrangierte Toiletten – oft eines der ersten Objekte, die bei Renovierungen entsorgt werden – wurden in kunstvoll gestaltetes Porzellangeschirr verwandelt. Ergänzt wurde die Installation durch Lebensmittel, die aus Materialien zubereitet wurden, die sonst im Abfall gelandet wären. So entstand ein ungewöhnlicher Raum, der Menschen, Materialien und den urbanen Kontext auf neue Weise miteinander in Beziehung setzte.
Nach Angaben der Künstlerinnen war das Interesse während des Festivals groß. Viele Besucherinnen nahmen sich Zeit, die Installation zu erkunden und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Für besondere Begeisterung sorgten die täuschend echt wirkenden Toilettenpapierrollen aus Porzellan: Erst beim Berühren wurde deutlich, dass es sich nicht um gewöhnliche Papierrollen, sondern um kunstvoll gefertigte Objekte handelte.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Kunst Denkanstöße geben und zugleich Begegnungen schaffen kann – mitten im Quartier und im Austausch mit den Menschen vor Ort.
Ein Wochenende voller Mut, Stärke und Austausch

Foto: Lukas Schulte
Die Jury des Förderfonds hat eine Projektidee erreicht, der auf große Zustimmung stieß. Als Bürgerstiftung Neukölln haben wir uns somit entschieden, als Projektträger einen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsworkshop für Mädchen und Mütter umzusetzen. An einem Wochenende Mitte April kamen acht Mädchen aus Neukölln mit ihren Müttern zusammen.
Die beiden Tage waren voller neuer Erfahrungen. Die Teilnehmerinnen lernten einfache Verteidigungstechniken kennen. Für viele war es ein besonderer Moment, ein Holzbrett mit der eigenen Faust zu durchschlagen. In kleinen Rollenspielen übten die Mädchen Hilfe zu holen, sich zu behaupten und deutlich „Nein“ oder „Stopp“ zu sagen. Gemeinsam sprachen sie u.a. darüber, wie wichtig es ist, auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Auch für die Mütter gab es viel Raum für Austausch Dabei wurde deutlich, dass die Themen des Workshops viele Frauen beschäftigen und verbinden. Die Atmosphäre in der Gruppe wurde von allen als offen, vertrauensvoll und angenehm erlebt.