Unser Mentoring-Paar Miriam und Gisela lachen sich vergnügt an

28. Juli 2020

Unser Mentoring-Paar Miriam und Gisela: Hurra, wir haben Fachabi!

Erfahrungen im Mentoring

Miriam und Gisela kennen sich seit 7 Jahren. Im Juni 2020 haben sie sich getroffen, um Miriams Fachabi zu feiern. Bis dahin war es ein langer Weg für die beiden. Als sie ein Mentoring eingingen, war Miriam 13 Jahre alt. Sie war gerade von einer Pflegefamilie zu ihrem Vater nach Berlin gezogen und es fiel ihr nicht leicht, neue Kontakte zu knüpfen.

Wie sehen sie ihr Mentoring heute?

Mentorin Gisela erinnert sich beim Treffen: “Auf jeden Fall habe ich Miriam noch viel kleiner in Erinnerung. Auch nicht so albern, damals war sie noch sehr verschlossen. Heute ist diese Dame eine total offene Frau und gibt mittlerweile Konzerte – da bin ich natürlich auch gerne hingegangen. Damals hat sie mich immer angeschwiegen. Es war schon eine Nuss, sie zu knacken.”

Miriam sagt rückblickend: “Es war total toll. Am Anfang war es schon ein bisschen schwer, zu einem fremden Erwachsenen Vertrauen aufzubauen. Gisela hat mich dann so viel unterstützt. Ich hatte niemanden in Berlin, der mich so unterstützt hat, wie Gisela“.

Ein gegenseitiges Geben und Nehmen

Die Basis für erfolgreiche Mentorings sind vertrauensvolle Beziehungen, von denen beide Seiten profitieren. Gisela erzählt, was für eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen entstanden ist:

“Tatsächlich hat sich mit Miriam eine Verbindung entwickelt, die hat vom Gefühl her schon fast etwas von Ersatzmami. Und die wird auch jetzt nicht zu Ende sein. Natürlich ist es im Laufe der Zeit lockerer geworden. Zu Zeiten von Fachabi hat Miriam viel gelernt und da habe ich auch von ihr nicht viel gehört, oder immer mal nur ‘ne WhatsApp gekriegt. Aber die Verbundenheit ist geblieben.
Ich selber habe keine eigenen Kinder, und so einen jungen Menschen über so einen langen Zeitraum zu begleiten und zu bibbern … Jetzt würde ich sagen: Wir haben Fachabitur! Sich da total zu freuen, dass das geklappt hat, das bringt unglaublich viele Glücksgefühle.”

„Ich habe zwei Anläufe für das Fachabi gebraucht. Dass Gisela an mich geglaubt hat und mich auch manchmal getreten hat, war eine sehr große Hilfe!“, ergänzt Miriam.

Gisela wendet sich direkt an Miriam: “Das ist wunderbar, dass ich die ganze Zeit an deiner Seite sein durfte und umgekehrt du auch mein Leben so viel bereichert hast. Durch deinen Humor, durch deine Treue, dass du auch immer wieder gekommen bist, durch deine Fragen und auch deine Geschichten. Das war toll.”

Die beiden strahlen sich an. Sie sehen aus, als würden sie sich am liebsten jeden Moment in die Arme fallen.

Unser Erfahrungen im Mentorenprojekt zeigen: Jedes Mentoring ist ein Gewinn.
Möchten auch Sie mitmachen oder unser Projekt unterstützen?

Mentor*in werden

Mehr über das Mentorenprojekt Neukölln erfahren

Mentorenprojekt Neukölln unterstützen

 

Mehr
News

Das Straßenfest von unser Block bleibt aus 3 Perspektiven: Publikum, Sprecher von der Bühne und 2 Vereinsmitglieder am Stand

Wir stellen vor: Unser Block bleibt

Jean-Philippe Laville im Webinar zur Digitalen Teamarbeit

Digitale Teamarbeit: Webinar mit JP Laville und M. Siegel

Schüler-Coaches unterhalten sich im Körnerpark auf der Wiese

Schüler-Coaching: Projekt bereit für die nächste Stufe