Neukölln

(Foto: Höhne)

 

Der einstige Arbeiterbezirk Neukölln, im Südosten Berlins gelegen, gehörte in der Zeit der Teilung der Stadt zu West-Berlin. Heute leben 310.000 Menschen aus 163 Nationen hier. Neukölln ist einer der einwohnerstärksten, ärmsten und internationalsten Bezirke Berlins. In einigen Vierteln sind bis zu 40 Prozent der Bewohner nicht-deutscher Herkunft. Armut, Arbeitslosigkeit, fehlende Berufsperspektiven für Jugendliche und beginnende Abschottung einzelner Ethnien sind die großen Herausforderungen, vor denen Neukölln steht.

Auf der anderen Seite liegen die Stärken Neuköllns gerade in seiner internationalen und kulturellen Vielfalt sowie in der Kreativität und dem Engagement vieler Bewohner.

Der Aufbau eines multiethnischen Gemeinwesens in gemeinsamer Verantwortung ist für Neukölln ohne Alternative. Die Chancen dafür sind vorhanden. Diese will die Bürgerstiftung gemeinsam mit den Neuköllnerinnen und Neuköllnern nutzen.