Mentorenprojekt stellt sich in den 8.Klassen der Kepler-Schule vor

Mentee Tamara und Ursula Rettinger vom Mentorenprojekt Neukölln

02. Mär 2018 – 

"Eine Minute? Eine Minute! Los kommt, das schafft ihr!" Der Lautstärkepegel hinter der Tür nimmt plötzlich ab. Die Leiterin unseres Mentorenprojekts, Ursula Rettinger, kann zumindest kurz die Aufmerksamkeit der Klasse auf sich lenken. Sie stellt heute in vier 8. Klassen der Kepler-Schule den Schüler*innen das Mentorenprojekt vor. Unterstützt wird sie dabei vom Mentee Tamara, 10. Klasse, die seit zwei Jahren am Projekt teilnimmt.

Tamara erzählt den 8.-Klässlern, wie ihre Mentorin ihr dabei hilft, ihre schulischen Leistungen z.B. in Englisch zu verbessern. Vor allem aber ist sie im Lauf der Zeit eine wichtige und gute Freundin für sie geworden. Sie wirkt selbstbewusst, Zwischenrufe und Witze bringen das Mentee nicht aus der Ruhe. 
Dann stellen die Schüler*innen erste ernsthafte Fragen: Kann ich mir mein*e Mentor*in selbst aussuchen? In welchen Fächern können die Mentoren helfen? Und auch immer wieder: Was bekommen sie dafür? Auf die Antwort "Nichts. Die machen das alles freiwillig", folgen keine Witze. Am Ende der Vorstellungsrunde durch die Klassen haben sich bereits die ersten Schüler*innen auf den Listen eingetragen, die sich für ein Mentoring interessieren.

Unser Mentorenprojekt Neukölln vermittelt bereits seit über 10 Jahren sehr erfolgreich Mentorings an der Kepler Schule. Viele Mentees schaffen den Mittlere Schulreife Abschluss, was an der Schule alles andere als selbstverständlich ist.
Wer das Projekt unterstützen oder sich als Mentor*in engagieren möchte, kann sich auf der Projektseite näher informieren oder direkt mit Ursula Rettinger Kontakt aufnehmen: ursula.rettinger(at)neukoelln-plus.de